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Glaubenssätze – zum Thema Geld ausgeben

Glaubenssätze

Jeder hat sie, jeder wird von ihnen beeinflusst, ob bewusst oder unbewusst. Es kann eine große Befreiung darstellen, sich seiner Glaubenssätze bewusst zu werden und diese, falls negativ, in Frage zu stellen und aufzulösen. Byron Katie hat dazu eine wunderbare, einfach Methode entwickelt und ich möchte sie hier vorstellen und bei einigen Glaubenssätzen anwenden. Meine Erfahrung damit ist, dass es dadurch sehr schnell zu einer großen Erleichterung kommen kann. Die Fragen die Byron Katie anwendet sind sehr einfach, haben aber eine sehr starke Tiefenwirkung. Man kann meist daran erkennen, ob ein betreffender Glaube für einen zutreffend ist oder nicht, indem man eine Resonanz dazu spürt, wenn man ihn vorliest. Bei der Umkehrung benutzt Katie zusätzlich 3 Beweise, um sich selber von wahreren, positiven Gedanken zu überzeugen.

Einige negative Glaubenssätze zum Thema Geld ausgeben sind zum Beispiel:

  1. Geld auszugeben ist schlecht.
  2. Geld sparen, bedeutet Sicherheit.
  3. Wenn ich Geld ausgebe, verliere ich etwas.
  4. Wenn ich Geld ausgebe, bleibt nicht genug übrig.

Die 4 Fragen von Byron Katie zu jedem Glaubenssatz sind Folgende. Auf die ersten 2 Fragen gibt es nur 3 mögliche Antworten: ja, nein oder vielleicht. Wird die erste Antwort mit nein oder vielleicht beantwortet, wird die 2 Frage übersprungen. Die Antworten sollten aus dem Inneren kommen. Es gibt dabei kein Richtig oder Falsch.

  1. Stimmt es?
  2. Kannst du dir 100 prozentig sicher sein, dass es stimmt?
  3. Wie fühlt es sich an, wie reagierst du, wenn du diesen Gedanken glaubst?
  4. Wie fühlt es sich an, wie reagierst du, wenn du diesen Gedanken nicht denken könntest?
  5. Umkehrung

Ich werde es nun anhand eines konkreten Beispiels näher veranschaulichen.

GELD AUSZUGEBEN IST SCHLECHT.

  1. Stimmt es?

Vielleicht

  1. Wie fühlt es sich an, wie reagierst du, wenn du diesen Gedanken glaubst?

Ich spare. Ich gebe kaum unnötiges Geld aus, sondern horte es. Ich bin geizig mir selber und anderen gegenüber. Ich habe Panik- oder Schuldgefühle, wenn ich Geld ausgebe, besonders wenn es für nicht notwendige, freudvolle Sachen ist. Ich gönne mir kaum etwas. Geld auszugeben, stresst mich. Es verursacht schlechte Gefühle. Ich teile nicht besonders gerne. Existenzängste können aufkommen.

  1. Wie fühlt es sich an, wie reagierst du, wenn du diesen Gedanken nicht denken könntest?

Ich wäre entspannter, ruhiger, gelassener im Bezug auf Geld und großzügiger mit mir selber, sowie anderen. Ich würde mich glücklicher fühlen, mir öfter was Schönes gönnen und Geld auszugeben, wäre ein angenehmes Gefühl.

  1. Umkehrung

Geld auszugeben, ist nicht schlecht.

– Geld ist ein Tauschmittel, es ist zum ausgeben gedacht.

– Ich kann mir schöne Sachen damit kaufen, die mir Freude bringen.

– Geld auszugeben ist gut für die Wirtschaft und ich kann andere damit unterstützen.

Geld nicht auszugeben, ist schlecht.

– Es kommt zur Stagnation, ich bin nicht im Fluß.

– Ich lebe asketisch und enthalte mir viele, schöne Dingen, die mir Freude bringen können.

– Ich verhalte mich mir selber und anderen gegenüber geizig, das ist schlecht.

– Aus meinem Mangelgefühl heraus, werde ich noch mehr Mangel in mein Leben ziehen.